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Betreutes Einzelwohnen          Betreutes Wohnen in einer Wohngemeinschaft

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Ambulant betreutes Wohnen

 

Wendepunkt betreut inzwischen rund 60 Menschen mit psychischen Behinderungen in ambulant betreuten Wohnformen - betreutes Wohnen in Familie, ambulant betreutes Einzelwohnen oder Wohnen in der betreuten  Wohngruppe. Unser Anliegen ist es, die betreuten Klientinnen und Klienten zielgerichtet und effektiv im Rahmen eines Hilfe-/Gesamtplans zu fördern und ihnen somit weitere Schritte in Richtung Rehabilitation, in Richtung selbstbestimmtes Leben auf den eigenen Beinen soweit als möglich gangbar werden zu lassen.

Ambulant betreutes Wohnen kann für einige Klienten – je nach Kompetenz und Ressourcen - dieser nächste Schritt sein. Die Kontinuität der während der Familienpflegezeit entstandenen belastbaren und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Wendepunkt-Mitarbeiter erleichtert diesen für den Klienten großen Schritt in Richtung Selbständigkeit. Durch diese tragfähige Arbeitsbeziehung wird für die Klienten dieser Weg erst vorstellbar und gangbar.

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Mai 2007: Urlaubstage in Venedig

Uracher Wasserfall
Juni 2008: Uracher Wasserfall
Tübingen
Juni 2008: Besuch in Tübingen

Zielgruppe

 

In der Regel handelt es sich um psychiatrische Langzeit-Patienten, die vorher entweder stationär im Heim oder in Familienpflege waren, die eine gewisse Reife und Fähigkeiten in den alltagspraktischen Angelegenheiten erworben haben und für die ohne diese Hilfen eine weitergehende – i.d.R. stationäre Maßnahme notwendig wäre. Prognostisch wesentliche Kriterien hinsichtlich der Eignung eines Klienten sind:

  • Gestaltung sozialer Kontakte: Freundschaften, Partnerschaften, zu Angehörigen, zu gesetzlichen Betreuern, gesellschaftliche Teilhabe, Erschließen außerhäuslicher Lebensbereiche
  • Grad der Eigenständigkeit der alltäglichen Lebensführung (Einkaufen, Zubereitung von Mahlzeiten, Ernährung, Wäschepflege, Ordnung, Umgang mit Geld, Körperpflege
  • Arbeit/Tagesstruktur: Eigenbeschäftigung, Tages- und Wochenablauf, Motivation bzgl. Arbeit/Beschäftigung in einer Werkstätte oder Tagesstätte, berufliche Rehabilitation und Eingliederung
  • Emotionale und psychische Entwicklung: Bewältigung von Angst und Spannungen, Antriebsstörungen, Abbau von selbst- und fremdgefährdenden Verhaltensweisen, Kompensationsmöglichkeiten, Lebensplanung
  • Ausführen ärztlicher oder therapeutischer Verordnungen, Compliance
     

Ziele

 

  • Stabilisierung und Stärkung des Klienten, der Klientin in allen Bereichen.
  • Begleitung des Prozesses mit dem Ziel der Selbständigkeit.
  • Erreichen einer weitgehenden Unabhängigkeit von ambulanten und stationären Hilfen.
  • Fähigkeit zur selbständigen Lebensführung.
  • Falls erforderlich ist das Ambulant Betreute Wohnen eine Betreuungsform auf Dauer; falls möglich ist sie ein Zwischenschritt zu der extensiveren Betreuungsform des Persönlichen Budgets und der langfristig anzustrebenden völligen Eigenverantwortlichkeit mit einem reaktivierbaren Interventionssystem für Krisensituationen.
     

 

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